Fanny Hensel. Briefe Aus ROM an Ihre Familie in Berlin 1839/40: Nach Den Quellen Zum Ersten Mal Herausgegeben Von Hans-Gunter Klein Fanny Mendelssohn Hensel

ISBN: 9783895003240

Published: December 1st 2002

Hardcover

136 pages


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Fanny Hensel. Briefe Aus ROM an Ihre Familie in Berlin 1839/40: Nach Den Quellen Zum Ersten Mal Herausgegeben Von Hans-Gunter Klein  by  Fanny Mendelssohn Hensel

Fanny Hensel. Briefe Aus ROM an Ihre Familie in Berlin 1839/40: Nach Den Quellen Zum Ersten Mal Herausgegeben Von Hans-Gunter Klein by Fanny Mendelssohn Hensel
December 1st 2002 | Hardcover | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, ZIP | 136 pages | ISBN: 9783895003240 | 7.50 Mb

Sehnsucht nach Italien hatte die 16-jahrige Fanny Mendelssohn Bartholdy einst ihre Vertonung der Verse Kennst du das Land, wo die Zitronen bluhen uberschrieben. Es sollte jedoch noch 17 Jahre dauern, bis sie ihren Traum realisieren konnte: ImMoreSehnsucht nach Italien hatte die 16-jahrige Fanny Mendelssohn Bartholdy einst ihre Vertonung der Verse Kennst du das Land, wo die Zitronen bluhen uberschrieben. Es sollte jedoch noch 17 Jahre dauern, bis sie ihren Traum realisieren konnte: Im August 1839 brach sie mit ihrem Ehemann Wilhelm Hensel und dem neunjahrigen Sohn Sebastian aus Berlin auf.

Im September fuhren sie uber das Stilfser Joch, erreichten uber Mailand, Venedig und Florenz dann im November - endlich - die Ewige Stadt. Wie fur viele andere Italien-Reisende dieser Zeit war Rom das eigentliche Ziel. Zentrum eines ehemals viele Lander umspannenden Reiches, eine Statte grosser Malerei und beruhmter Kunstwerke und Mittelpunkt des katholischen Christentums - das waren Ingredienzien eines Faszinosum, dem sich kaum ein Italien-Reisender entziehen konnte.

Fanny Hensel hat uber ihre Erlebnisse in Rom regelmassig nach Hause berichtet. Die Briefe gingen vor allem an ihre nachsten Angehorigen in der Leipziger Strasse in Berlin, ihre Mutter Lea Mendelssohn Bartholdy und ihre Schwester Rebecka, aber auch an den Bruder Paul in der Berliner Werderstrasse und Felix in Leipzig sowie die Kinder der Familie. In ihrer Korrespondenz nimmt Fanny Hensel regen Anteil am Berliner Familienleben, berichtet ihrerseits aber auch uber ihre Romischen Erlebnisse bei Besichtigungen in der Stadt und ihre Begegnungen mit Malern und Musikern der internationalen Kolonie in Rom und erzahlt ausfuhrlich vom romischen Karneval und den grossen kirchlichen Zeremonien.

Obwohl Fanny Hensel fur ihre Briefe nach Hause sehr deutlich aus dem Erlebten ausgewahlt hat, liess sie doch - vor allem in den Mitteilungen wahrend der letzten romischen Wochen - deutlich erkennen, wie sehr sie von der Atmosphare Roms beeindruckt und auch beeinflusst war- auch den Daheim-Gebliebenen muss klar geworden sein, dass sie die Stadt verandert verlassen hat. Rom bedeutete fur sie in manchem eine so grundlegende und z.T. vollig neue Erfahrung, dass die Ruckkehr in die Begrenztheiten Berlins sehr schmerzhaft werden sollte.

Die vorliegende Ausgabe gibt die Quellen zum erstenmal und in ihrer originalen Form wieder und tragt so dazu bei, noch bestehende Lucken in der Vita der Kunstlerin zu schliessen. Mit Auszugen aus den Stammtafeln der Familien Mendelssohn und Hensel, Kommentar, Literaturverzeichnis, Personenverzeichnis.



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